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Produktentwicklung

Prozessmodell
Prozess-
struktur:
Möglichkeit der Darstellung einer Prozessstruktur zur Produktentwicklung.


Bei Organisationen, die keine Eigenentwicklung betreiben, kann dieser Prozess entfallen. 
Prozessziel:
Es sind Produkte entwickelt, die den Anforderungen der Kunden entsprechen, wirtschaftlich herstellbar und am Markt absetzbar sind. 

Nutzen:
  • Erfüllung von Anforderungen (Kundenzufriedenheit)
  • Haftungsrisiken sind minimiert
Eingaben:
  • Entwicklungspolitik
  • Eigene Produktidee
  • Kundenentwicklungsauftrag (direkt oder indirekt)
  • Projektmanagementregeln ggf. auch Software
  • anzuwendende Methoden
Aktivitäten:
Ein klassischer Prozess, der das gesamte Spektrum der Produktentwicklung umfasst: 

  • Lasten-/Pflichtenheft erstellen
  • Projektplan erstellen
  • Entwicklungstätigkeiten durchführen
  • Entwicklungsprüfungen durchführen
  • produktbezogene Spezifikationen erstellen
  • Produktänderungen planen und durchführen
  • Anforderungen an die Herstellungsprozessentwicklung definieren
Ausgaben:
  • Prüfungsergebnisse
  • produktbezogene Spezifikationen (Produktbeschreibung, Stückliste, Rezeptur, Verpackung u.ä.)
  • ggf. Vorgaben für die Produktherstellung
Risiken und Chancen:
Im Sinne der Systemnormen ist hier zu dokumentieren, bei welchen Prozesszielen welches Risiko besteht, dass die geplanten Ziele nicht erreicht werden können und welche Chancen bestehen, mit den geplante Ergebnisse einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Dieses schließt die Dokumentation der ggf. festgelegten Korrekturmaßnahmen zur Zielerreichung bzw. -Verbesserung und deren Umsetzung ein.

Die folgende Liste enthält einen Auzug aus meiner Erfahrungssammlung möglicher Ziele, die dem Geschäftsprozess Produktentwicklung zugeordnet werden können.

 
Wechsel-wirkungen:
Darstellung der Wechselwirkungen (Schnittstellen/Nahtstellen) zu anderen Prozessen und/oder anderen Tätigkeitsschritten. Wie das praktisch umzusetzen ist, ist immer abhängig von der eingesetzen Dokumentationssoftware. Mögliche Beispiele für Wechselwirkungen aus diesem Prozess können z. B. sein:

  • Entwicklungspolitik zur Organisationspolitik
  • Projektmanagement zu Führungsaufgaben
  • Projektkommunikation mit Kundenbetreuung und anderen Geschäftsprozessen
  • Übergabe an Herstellungsprozessentwicklung
Externe
Forderungen:
Bei diesem Prozess kann davon ausgegangen werden, dass die volle Bandbreite der externen Forderungen, also Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, Kundenanforderungen, Normen und Regelwerke analysiert werden müssen. Welche Instrumentarien dabei zum Einsatz kommen, hängt immer vom Dokumentationssystem der einzelnen Organisation ab. 

Mitgeltende
Dokumente:
Vorgabedokumente mit Beispielscharakter und Inhalten, die dem Prozess Produktentwicklung zugeordnet werden können. 


Ergebnisdokumente aus diesem Prozess unterliegen in vielen Fällen dem Datenschutz. Deshalb dürfen auch nur autorisierte Personen auf diese Daten zugreifen. Diese Daten sind entweder im Papierformat im jeweiligen Projektordner abgelegt oder bei Dateiformaten auf projektbezogenen DV-Ordnern mit spezieller Zugriffsberechtigung. 
 
 
 
Stand: 10.03.2018
 
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