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Führungsaufgaben

Prozessmodell
Prozess-
struktur:
Möglichkeit der Darstellung einer Prozessstruktur (hier nur die erste Ebene) zu den Führungsaufgaben.

Prozessziel:
  • Alle notwendigen personellen und technischen Ressourcen stehen zur Verfügung
  • Aufgaben, Entscheidungsbefugnisse und Kompetenzen sind geregelt
  • Politik und Zielsetzungen sind aktuell, unter Berücksichtigung der Interessenlagen der Shareholder und der Risiko- und Chancenbewertung
Nutzen:
  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Die Ertragslage entspricht den geplanten Ergebnissen 
  • Haftungsrisiken sind minimiert
Eingaben:
  • Zielvorstellungen der Unternehmensführung
  • Interessen der Shareholder
  • Dokumentationssysteme sowie Analyse- und Bewertungsmethoden
Aktivitäten:
  • Geltungsbereich, Politik und Ziele vereinbaren
  • Aufbauorganisation und Entscheidungsbefugnisse festlegen
  • Risikobetrachtungen durchführen oder veranlassen sowie Managementsystembewertung durchführen
Ausgaben:
  • Geltungsbereich, Politik und Ziele sind aktuell dokumentiert
  • Aufbauorganisation und Entscheidungsbefugnisse sind aktuell festgelegt (z.B. Organigramm, Stellenbeschreibungen, Entscheidungsmatrix)
  • Risikobetrachtungen sind durchgeführt und dokumentiert
  • Managementsystembewertung wurde durchgeführt und dokumentiert
  • Maßnahmen aus Risikobetrachtungen und Managementsystembewertung sind beschlossen und durchgeführt
  • Eine Wirksamkeitsbewertung wurde durchgeführt
Risiken und Chancen:
Im Sinne der Systemnormen ist hier zu dokumentieren, bei welchen Prozesszielen welches Risiko besteht, dass die geplanten Ziele nicht erreicht werden können und welche Chancen bestehen, mit den geplante Ergebnisse einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Dieses schließt die Dokumentation der ggf. festgelegten Korrekturmaßnahmen zur Zielerreichung bzw. -Verbesserung und deren Umsetzung ein. 

Die folgende Liste enthält einen Auzug aus meiner Erfahrungssammlung möglicher Ziele, die dem Geschäftsprozess Führungsaufgaben zugeordnet werden können. Besonders bei diesem Prozess ist, in Anhängigkeit von der Prozessstruktur der jeweiligen Organisation, eine Zuordnung zu anderen Geschäftsprozessen wahrscheinlich. 

Wechsel-wirkungen:
Darstellung der Wechselwirkungen (Schnittstellen/Nahtstellen) zu anderen Prozessen und/oder anderen Tätigkeitsschritten. Wie das praktisch umzusetzen ist, ist immer abhängig von der eingesetzen Dokumentationssoftware. Mögliche Beispiele für Wechselwirkungen aus diesem Prozess können z. B. sein:

  • Unternehmenspolitik zu Vertriebs- und Einkaufspolitik
  • Entscheidungsbefugnisse zu Vertrieb (Vertragsabschlüsse), Einkauf (Vertragsabschlüsse), Personalwesen (Personaleinstellungen), Instandhaltung (Ersatzteilbeschaffung), u.ä. 
  • Stellen-/Aufgabenbeschreibungen zu Personalwesen
  • Risikobetrachtungen zu diversen Prozessen
Externe
Forderungen:
Bei diesem Prozess kann davon ausgegangen werden, dass die volle Bandbreite der externen Forderungen, also Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, Kundenanforderungen, Normen und Regelwerke analysiert werden müssen. Welche Instrumentarien dabei zum Einsatz kommen, hängt immer vom Dokumentationssystem der einzelnen Organisation ab. 

Mitgeltende
Dokumente:
Vorgabedokumente mit Beispielscharakter und Inhalten, die dem Prozess Führungsaufgaben zugeordnet werden können. 

 
 
 
Stand: 10.03.2018
 
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