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Auditierung


Alle Normen und Regelwerke,
die Grundlagen für Zertifizierungsverfahren sind,  
fordern die Durchführung von internen Audits.




Je nach Norm/Regelwerk zählen zu den internen Audits: 


Auditarten


Systemaudits: Die Durchführung von Systemaudits wird von allen Normen/Regelwerken gefordert, die Grundlage von Zertifizierungsverfahren sind. Hier geht es um die Auditierung von Geschäftsprozessen über den Zeitraum der Laufzeit des Zertifikates. Grundlagen dieser Audits sind Normen, Regelwerke, Kundenforderungen, aber auch die Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen oder behördlicher Richtlinien kann mit dieser Methode geprüft werden.


Prozessaudits: Die Durchführung von Prozessaudits wird nur von bestimmten branchenspezifischen Normen/Regelwerken gefordert. Dazu zählen u. a. die Automobilindustrie. Hier geht es um die Auditierung von Herstellungsprozessen.

Produktaudits: Auch die Durchführung von Produktaudits wird nur von bestimmten branchenspezifischen Normen/Regelwerken gefordert. Dazu zählen u. a. die Automobilindustrie. Hier geht es um die Auditierung von Produkten.

Lieferantenaudits: Direkte Forderungen nach der Durchführung von Lieferantenaudits sind in den wenigsten Normen/Regelwerke enthalten. In allen Normen/Regelwerken ist die Forderung nach Maßnahmen zur Qualifizierung von Lieferanten enthalten. Neben Lieferantenbeurteilungen, -bewertungen und -gesprächen zählen dazu auch Lieferantenaudits. Hier werden Lieferanten besucht und auf der Grundlage von Kriterienlisten werden Geschäftsprozesse, Herstellungsprozesse und/oder Produkte auditiert. 

Quellen für 

Audit-

Kriterienlisten

Die Anwendung von Auditkriterienlisten zur Vorbereitung und Durchführung von Audits wird in der Praxis sehr unterschiedlich gehandhabt. Das Spektrum geht von vollständiger Ablehnung bis zur konsequenten AnwendungAuch die gängigen Systemnormen und -regelwerke weisen hier keine einheitlichen Handlungsweisen aus. Allerdings bezieht die DIN EN ISO 19011:2018-10 "Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen" zu diesem Thema Stellung:

Abschnitt 3.7 Auditkriterien: Satz von Anforderungen (3.23), die als Bezugsgrundlage (Referenz) verwendet werden, anhand derer ein Vergleich mit dem objektiven Nachweis (3.8) erfolgt.

Abschnitt 5.5.2 Abs. 1: Jedes einzelne Audit sollte auf festgelegten Auditzielen, einem festgelegten Auditumfang sowie festgelegten Auditkriterien basieren. Diese sollten im Einklang mit den allgemeinen Auditprogrammzielen stehen.

Abschnitt 5.5.2 Abs. 2a: Bestimmung des Konformitätsgrades des zu auditierenden Managementsystems oder Teile desselben mit den Auditkriterien;

Abschnitt 6.3.2.2 Abs. 2: Der Auditplan sollte Folgendes umfassen oder sich darauf beziehen:
Abschnitt 6.3.2.2 Abs. 2 c): die Auditkriterien einschließlich aller referenzierten dokumentierten Information;

Abschnitt 6.4.7 Abs. 1: Um Auditfeststellungen zu bestimmen, sollten die Auditnachweise anhand der Auditkriterien bewertet werden. Auditfeststellungen können entweder auf Konformität oder Nichtkonformität mit den Auditkriterien hinweisen. Soweit durch den Auditplan festgelegt, sollten einzelne Auditfeststellungen Konformität und bewährte Praktiken zusammen mit Nachweisen, Verbesserungsmöglichkeiten sowie Empfehlungen an die auditierte Organisation enthalten.

Abschnitt 6.4.9.2 Abs. 1 a): den Grad der Konformität mit den Auditkriterien sowie die Robustheit des Managementsystems, einschließlich der Wirksamkeit des Managementsystems in Bezug auf die Erfüllung der beabsichtigten Ergebnisse, der Identifizierung von Risiken und der Wirksamkeit der von der auditierten Organisation ergriffenen Maßnahmen, um diese Risiken zu behandeln;

Abschnitt 6.5.1 Abs. 1 i): eine Aussage darüber, in welchem Umfang die Auditkriterien erfüllt wurden;

Folgt man diesen Vorgaben, ist es unumgänglich, mit Auditkriterienlisten zu arbeiten, die für die jeweilige Organisation spezifiziert sind. Dieses müssen die internen Auditprogrammplaner gewährleisten, die aber auf vorhandene Standards zugreifen können. 

Audit-

Kriterienlisten

erstellen


Alle Systemnormen, auf deren Grundlagen Zertifizierungsverfahren durchgeführt werden, fordern auch die Durchführung von internen Systemaudits. Gehen Sie zum Beispiel einmal von einem Modellunternehmen der Automobilindustrie aus, das folgende Normen/Regelwerke berücksichtigen muss:

  • ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
  • IATF 16949 (erweiterte Forderungen der Automobilindustrie)
  • ISO 14001 (Umweltmanagement)
  • EMAS III (erweiterte Forderungen zum Umweltmanagement)
  • ISO 27001 (IT-Sicherheitsverfahren)
  • ISO 31000 (Risikomanagement)
  • ISO 45001 (Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme)
  • ISO 50001 (Energiemanagementsysteme)
  • VDA 6 Teil 1 QM-Systemaudits
  • VDA 6 Teil 3 Prozessaudit 

Häufig ist in den Systemnormen auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben gefordert, deshalb ist es sinnvoll, im Zuge der internen Audits auch die Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien zu überwachen. Letztlich handelt es sich doch in allen Fällen um Prüfungskriterien, die aus externen Forderungen resultieren. 

Welche Aufwand ist in diesem Zusammenhang zur Vorbereitung und Durchführung von internen Systemaudits in der Organisation zu leisten?

  • Gesetzliche Vorgaben, diverse Normen und Regelwerke sowie spezifische Kundenforderungen sind durch den Managementsystem-Beauftragten oder die Fachspezialisten zu sichten, zu bewerten, den Fachbereichen zu kommunizieren und in der Prozesslandschaft den Tätigkeitsschritten zuzuordnen
  • im ungünstigsten Fall müssen sich mehrere Beauftragte (z. B.: Qualität, Umwelt, IT, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Risiko) auf die internen Audits vorbereiten und in den Fachbereichen werden Mehrfachaudits durchgeführt
  • Teilweise sind in diesen Normen und Regelwerken Forderungen nach Einhaltung von Gesetzen, Verordnung und Richtlinien enthalten. 
  • Die Nachbereitung der internen Audits kann aufwändiger sein, da in Abweichungsfällen u. U. mehrere Massnahmen mit gleichem Inhalt und gleichen oder unterschiedlichen Adressaten formuliert werden

Wie kann eine Organisation diesem Sachverhalt sinnvoll handhaben?

Hier hat PWMP eine einzigartige, effektive und effiziente Lösung zu bieten. PWMP analysiert die entsprechenden Normen und Regelwerke und erstellt als Analyseergebnis eine Liste der erforderlichen Audittkriterien zur Verfügung. Die Kosten betragen einen Bruchteil der Kosten, die für die interne Erstellung aufzuwenden sind. 

  • Für WissIntra-Anwender über k+k information system GmbH
  • Für alle anderen Anwender direkt bei PWMP als Excel-Datei (siehe nachfolgendes Beispiel als Auszug aus ISO 9001:2015-11 oder die an den einzelnen Prozessen angebundenen Beispiele für Auditkriterienlisten). Kosten siehe diese Seite 
  • Übersicht der aktuell vorliegenden Auditkriterienlisten und ggf. weiterer siehe hier.
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Stand: 16.02.2019

 
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