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Abweichungen

Prozessmodell
Prozess-
struktur:
Möglichkeit der Darstellung einer Prozessstruktur zum Abweichungsmanagement.


Prozessziel:
Tatsächliche und potentielle Abweichungen sind erfasst und deren Ursachen nachhaltig beseitigt. 
Nutzen:
  • Kundenzufriedenheit
  • Minimierung von Fehlerkosten
Eingaben:
  • Abweichungsmeldung aus internen und externen Beanstandungen
  • Fehlerfeststellungen aus anderen Quellen wie z.B. Audits, Bewertungen, Risikoanalysen, Marktmeldungen, Unfallmeldungen
Aktivitäten:
Ein klassischer Prozess, der das gesamte Spektrum des Umgangs mit Abweichungen umfasst: 

  • Erfassung der Abweichungen
  • Analyse und Bewertung der Abweichungen (Fehlerursachenfeststellung)
  • Festlegung der erforderlichen Korrekturmaßnahmen (Fehlerursachenbeseitigung) sowohl für den konkreten Einzelfall als auch für vergleichbare Produkte oder Prozesse
  • Durchführung der Korrekturmaßnahmen
  • Überwachung der Durchführung
  • Wirksamkeitsprüfung

Ausgaben:
  • aktueller Reklamationsbeleg und sonstige Abweichungsmeldungen mit Erledigungsnachweisen 
  • nachhaltig beseitigte Fehlerursache
Risiken und Chancen:
Im Sinne der Systemnormen ist hier zu dokumentieren, bei welchen Prozesszielen welches Risiko besteht, dass die geplanten Ziele nicht erreicht werden können und welche Chancen bestehen, mit den geplante Ergebnisse einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Dieses schließt die Dokumentation der ggf. festgelegten Korrekturmaßnahmen zur Zielerreichung bzw. -Verbesserung und deren Umsetzung ein.

Die folgende Liste enthält einen Auzug aus meiner Erfahrungssammlung möglicher Ziele, die dem Geschäftsprozess Abweichungsmanagement zugeordnet werden können.

 
Wechsel-wirkungen:
Darstellung der Wechselwirkungen (Schnittstellen/Nahtstellen) zu anderen Prozessen und/oder anderen Tätigkeitsschritten. Wie das praktisch umzusetzen ist, ist immer abhängig von der eingesetzen Dokumentationssoftware. Abweichungsmanagement kann alle Geschäftsprozesse betreffen. Deshalb an dieser Stelle keine Auflistung von Detailverbindungen. 
Externe
Forderungen:
Bei diesem Prozess kann davon ausgegangen werden, dass die volle Bandbreite der externen Forderungen, also Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, Kundenanforderungen, Normen und Regelwerke analysiert werden müssen. Welche Instrumentarien dabei zum Einsatz kommen, hängt immer vom Dokumentationssystem der einzelnen Organisation ab. 

Mitgeltende
Dokumente:
Vorgabedokumente mit Beispielscharakter und Inhalten, die dem Prozess Abweichungsmanagement zugeordnet werden können. 


Ergebnisdokumente aus diesem Prozess unterliegen in vielen Fällen dem Datenschutz. Deshalb dürfen auch nur autorisierte Personen auf diese Daten zugreifen. Diese Daten sind entweder im Papierformat im jeweiligen Vorgangsordner abgelegt oder bei Dateiformaten auf auftrags- oder themenbezogenen DV-Ordnern mit spezieller Zugriffsberechtigung. 
 
 
 
Stand: 10.03.2018
 
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